Eine g'scheite Watschn, wie man in Österreich sagt, hat sich US-Präsident Donald Trump diese Woche eingefangen. Haben doch die Demokraten bei den Zwischenwahlen beide Kammern im US-Kongress klar gewonnen. Peter Klien beschäftigt sich mit dem Wahlkampf und der bangen Frage, wie Trump nun seine verbleibende Amtszeit gestalten wird. Die "Watschn" hört man in Österreich übrigens nur mehr selten. Das liegt nicht zwingend an antiautoritärer Erziehung, sondern an der "Verbundesdeutschung" der Sprache. Bei Jugendlichen gibt es inzwischen häufiger "'ne Ohrfeige". Doch das will Kabarettist Benedikt Mitmannsgruber nicht einfach so hinnehmen und hat sich deshalb für "Gute Nacht Österreich" auf Ursachenforschung begeben: Stirbt der österreichische Dialekt aus? Die Digitalisierung von Behörden und Betrieben schreitet immer weiter voran, doch nicht alle sind damit glücklich. Denn besonders ältere Personen finden sich in der digitalen Welt oft schwer zurecht und fordern für grundlegende Aufgaben des täglichen Lebens weiterhin analoge Alternativen. "Gute Nacht Österreich"-Reporter Walter Pflanzl hat sich mit dem Thema beschäftigt und berichtet live von seinen Erfahrungen. "Österreich ist ein Autoland" hat Ex-Bundeskanzler Karl Nehammer einst ausgerufen. Doch inzwischen stottert der Motor. Denn viele heimische Betriebe sind als Zulieferer von Deutschlands Autoindustrie abhängig - und dort kracht es gewaltig. Peter Klien wirft einen Blick über die Grenze, wie unsere Lieblingsnachbarn die Entwicklungen im Bereich Elektromobilität so folgenschwer verschlafen konnten. (Wh. am 10.November, ORF 1)